Alle Berichte aus den Vorjahren findet Ihr weiterhin im ARCHIV
[Darmstadt, 01.09.2010 – Joachim Hägele] - Das Wochenende am 28. / 29.08. stand ganz im Schatten des ersten Teils der Abschlusswettkämpfe der Hessischen Triathlon-Liga in Bad Arolsen. Letztmalig um Zeiten, Platzierungen und Gesamtwertung ging es hierbei für die Herrenmannschaften in der 3. und 4. Liga sowie die Senioren.
Mit starker Mannschaftsleistung verabschiedeten sich Bernd Eisele, Michael Maurer, Oliver Schmidt, Guido Götz und Anselm Schüle mit Tagesrang 6 (von 17) aus der 3. Liga und haben damit die Saison auf einem hervorragenden 8. Platz beendet! Die zweite Herrenmannschaft (Sebastian Maltzahn, Tobias Reusch, Tino Morgenroth, Peer Hellwig) musste sich mit Rang 25 (von 26) begnügen - in der Gesamtwertung der Saison bedeutet dies den 28. und letzten Platz, aber es sei daran erinnert, dass am Wettkampf in Fuldatal wegen des Mühlchen-Triathlons nicht teilgenommen werden konnte. Für die Seniorenmannschaft (Gerd Herrlitz, Karsten Heisch, Stephan Fleck) hingegen lief es mit Rang 8 (von 17) wiederum alles in allem rund, es konnte die gute Platzierung vom Bürgerpark bestätigt und die Saison auf Platz 12 beendet werden, auch hier mit dem Handicap, dass der Wettkampf in Fuldatal ausgelassen wurde.
Was bleibt als Fazit dieser Saison? Die Integration von Nachwuchs und Neuzugängen hat hervorragend funktioniert, bei allen Wettkämpfen war eine Mischung von „alten Hasen“ und „jungen Wilden“ am Start und überzeugte durchgängig mit Teamgeist und vollem Einsatz bis zur Ziellinie. Eine Saison auf der aufgebaut werden kann und in der sich mit kontinuierlich starken Leistungen Bernd und Michael in der 3. Liga und Gerd in der Seniorenliga etwas hervorgetan haben – in Bad Arolsen platzierten sich Bernd (14.) und Michael (16.) wiederum im vorderen Feld der Liga, Michael landete hierbei in der AK 30 auf dem 2. Platz. Ebenfalls ein weiterer Podestplatz in einer erfolgreichen Saison gelang Gerd als Tagessieger der AK 55!
Der Ligaabschluss für die Damenmannschaft in der 1. Liga findet am 05.09.2010 in Griesheim statt.
Weitere Wettkämpfe und Ergebnisse am vergangenen Wochenende:
Beim Wixhäuser Kerblauf über 9 km belegten sowohl Regine Hundsdorf (43:08 min) als auch Axel Reinhardt (39:24 min) jeweils den 3. Platz in der Altersklasse 40-49. Regine wurde hierbei 4. der Gesamtwertung aller Frauen, Axel erreichte als 9. der Gesamtwertung aller Männer ebenfalls eine sehr gute Platzierung.
Am Start und im Ziel beim Koberstädter Waldmarathon waren Vera Schoormann, Sibylle Goldammer, Jan Oliver Schoormann und Thomas Renger. Die detaillierten Ergebnisse finden sich ebenso wie die zahlreichen Resultate beim Firmen-Ultra-Triathlon in Pfungstadt wie immer unter \Aktuelle Ergebnisse.
[Darmstadt, 30.08.2010 – Guido Götz] Am Sonntag zu Sonnenaufgang machten sich zwölf unserer Athleten auf zum letzten Ligawettkampf 2010 am Twistesee. Die Wetteraussichten waren trüb und die Motivation wirkte entsprechend. Weder für die Senioren, noch für die 3. und 4. Hessenliga war dieser Wettkampf entscheidend. Es ging nur darum sich so gut wie möglich zu platzieren.
Die knapp 250 Kilometer Anfahrt liefen ohne Probleme, nur beim Ausladen durfte Tobi zunächst mal einen Platten am Rad beheben. Schlimmer traf es da Gerd, der hatte einen am Auto, beschloß aber, sich darum nach dem Wettkampf zu kümmern.
Dichte Wolken hingen über der Wechselzone, aber bis dahin war es trocken. Nach dem Einchecken ging es hinunter zum See. Einstieg vom Steg. Mit Neo war das 19 Grad kalte Wasser erträglich. Im Abstand von zehn Minuten starteten zunächst die Senioren, dann die 3. und anschließend die 4. Liga. In der 3. Liga gab es das erste Problem. Bernd hatte seine Schwimmbrille verloren. Er beschloß, die 1500 Meter ohne zu schwimmen.
Das Wasser war gut, nur die Sichtbarkeit der Wendeboje und des Schwimmausstieges hätte besser sein können. Mit dem Ausstieg kam das erste Erlebnis. Es mußten zu Fuß 400 Meter steil bergauf bis zur Wechselzone bewältigt werden. Dort entledigten wir uns dann schnaufend unserer Neoprenanzüge. Mit dem Rad raus aus der Wechselzone und los ging es auf zwei wellige 21 Kilometer Runden um den Twistesee. Die Strecke war gut zu fahren und es dauerte nicht lange, daß Bernd den Verlust der Schwimmbrille mit starken Antritt wett machte und an mir vorüberzog.
Auf der ersten Radrunde gab es kurze aber erträgliche Regenschauer. Obwohl Bernd auf der Radstrecke noch einen Zwischenstopp wegen abgesprungener Kette einlegen mußte, erzielte er die fünftbeste Radzeit und ging mit Michi zusammen auf die Laufstrecke von 10,8 Kilometern.
Die Laufstrecke führte zunächst wieder runter zum See, am Ufer entlang bis hinter die nächste Ortschaft. Ein interessantes Bild bot sich mir, als mir zunächst Gerd, wenig später Karsten dicht gefolgt von Bernd und Michi entgegen kamen. Dort wurde hart gekämpft und am Ende erreichte Bernd dann kurz vor Michi das Ziel.
Im Ziel fing es dann doch noch zu regnen an und so löste sich der Zielbereich schnell auf. Räder einladen, Duschen, noch einen Kaffee, das letze Stück Kuchen oder langes Anstehen für eine Portion Pommes oder eine Wurst. Dann Heimfahrt zurück in das mit dichten Wolken verhangene und verregnete Rhein-Main-Gebiet.
Für mich war das ein schöner und zufriedenstellender Triathlon-Saisonabschluß und danke auch an die extra mit angereisten Fans für die tolle Unterstützung. Ich freue mich schon auf die nächste Saison, aber jetzt hätte ich gerne noch einen schönen Spätsommer mit einigen entspannten Radausfahrten.
[Darmstadt, 30.08.2010 – Joachim Hägele] - Es ist wieder eine Menge passiert in den vergangenen vier Wochen. Nachdem die Saison der Langdistanzen mit den Wettkämpfen in Regensburg und Immenstadt Anfang August ihren Abschluss gefunden hatte, standen in den folgenden Wochen wieder zahlreiche Wettkämpfe über kürzere Distanzen an, bei denen sich die Triathletinnen und Triathleten der SG Arheilgen wiederholt auf den vorderen Plätzen wiederfanden.
Zeitgleich zu dem von der SG Arheilgen-Triathlon ausgerichteten 19. Mühlchen-Triathlon standen am 08.08.2010 die Wettbewerbe der Hessischen Triathlon-Liga in Fuldatal an (3., 4. und Seniorenliga). Aufgrund der Helfereinsätze beim Mühlchen-Triathlon konnten hier nur die Mannschaft der 3. Liga an den Start gehen – und erreichte erneut einen guten Platz im Mittelfeld, so dass auch in der Ligawertung Rang 10 von 17 belegt wird.
Eine Woche später fanden zeitgleich die Wettbewerbe in Biblis (0,5 km Schwimmen / 20 km Rad / 5 km Laufen) und Wiesbaden (1,9 / 90 / 21) statt. Während beim Schnupperklassiker in Biblis gleich fünf TOP-10-Platzierungen in den Altersklassen heraussprangen – allen voran Maren Herrlitz als 2. der Gesamtwertung und AK20 sowie Gerd Herrlitz als Tagessieger der AK55 – hatten die vier Starter beim IRONMAN 70.3 in der hessischen Landeshauptstadt und vor allem den umliegenden Taunushöhen einen harten Kampf gegen Wind und Wetter zu führen (s. Extrabericht weiter unten) – erreichten aber allesamt deutlich in der ersten Hälfte der über 1.550 Starter das Ziel!
Am 22. August lag der Fokus dann schon wieder auf den Wettkämpfen der Hessischen Triathlon-Liga mit dem Start der Damenmannschaft in der 1. Liga beim Viernheimer VCARD-Triathlon. Hier konnte die aufsteigende Tendenz (nach Platz 11 zum Saisonauftakt in Fritzlar und Platz 6 beim zweiten Wettkampf in Bad Endbach) mit einer wiederum geschlossenen Mannschaftsleistung und Rang 7 bestätigt werden. Damit liegt die Damenmannschaft der SGA vor dem abschließenden Ligawettkampf (05.09. in Griesheim) auf Platz 9 (von 20).
Am gleichen fand auch der 9. Rodgau-Triathlon in Nieder-Roden statt, bei dem Gerd Herrlitz wieder sein hohes Wettkampfniveau auch über die olympische Distanz unter Beweis stellen konnte – erneut gelang ihm ein Tagessieg in der AK55! Ebenfalls auf dem Podest landete Sina Heß als 3. der AK 30. Weiter mit dabei an diesem schwül-heißen Tag Dagmar Backes, Jörg Halstenberg, Hendrik Halstenberg und Nils Hermann.
[Darmstadt, 23.08.10 - Flo] - An einem der wahrscheinlich letzten richtigen Sommertage dieses Jahres ging es für Theo und Flo früh morgens noch einmal zu einem Mountainbike-Marathon in den Pfälzerwald nach Trippstadt (bei Kaiserslautern) in unmittelbarer Nähe der Heimatstadt von Udo Bölts.
Bei mittlerweile guten 25 Grad im Schatten ging es dann gegen zehn Uhr los durch den Pfälzerwald auf die 71km-Runde mit äußerst vielen Höhenmetern.
Während die Temperaturen kontinuierlich weiter anstiegen, wechselten sich giftige Anstiege, schöne Abfahrten und technich anspruchsvolle Teilstücke ab.
Obwohl die Veranstaltung ja als MTB-Marathon ausgeschrieben war, waren nicht alle Teilnehmer mit dem Rad unterwegs, ein zumindest von der Geschwindigkeit her professioneller Tretroller-Fahrer war ebenso dabei, wie ein "Sportler" mit eigenem Elektroantrieb an seinem Bike, was zumindest die "sportliche Motivation" dieses Teilnehmers in Frage stellt.
Auch wenn die ganze Strecke an diesem Sonntag nicht zuletzt wegen der harten äußeren Bedingungen nicht zu bewältigen war, hat der Marathon mit seiner schönen Streckenführung Lust auf weitere Events dieser Art gemacht.
[Darmstadt, 23.08.2010 - Guido] - Nachdem der Viernheimer Triathlon für uns kein Liga-Wettkampf wurde, habe ich nicht auf die Juhöhe verzichten wollen und mich angemeldet. Pünktlich zum Wochenende wurde das Wetter gut und auch auf den Wiesensee war Verlass: Es gab das alljährliche Neoprenverbot. Nach einem kleinen Plausch mit unseren Liga-Damen die für den letzten Liga-Wettkampf mit am Start waren, ging es kurz zum Einschwimmen.
Erneut wurde die Schwimmstrecke geändert, ich möchte sogar sagen optimiert. Ich startete in der zweiten von drei Startgruppen und dieses Jahr gab es keine Probleme mit Aufschwimmen auf die vorherigen Gruppen. Leider bekam ich auf der ersten Geraden eine auf die Mütze und musste mich erstmal wieder in einen ruhigen Crawlstil bringen. Der erste Wechsel lief gut und dann wurde die Juhöhe hinaufgeklettert. Wie immer gab es einige Athleten die an der ersten Steigung noch an mir vorbeipreschten und die ich dann in höhe Sportplatz wieder nach und nach einholen konnte. Die Strecke erfordert eine saubere Einteilung oder ein unbändiges Maß an Kraftausdauer. Nach der Juhöhe gab es aufgrund von Bauarbeiten einen geänderte Abfahrt, die teilweise mit Überholverbot und Geschwindigkeitsbegrenzung gefahren werden musste. Spätestens in der letzten Kurve wurde einem klar warum.
Danach ging es aber wie gewohnt weiter. Von Birkenau hinauf nach Buchklingen hinauf gab es einige wenige Regentropfen und bei der flotten Abfahrt hinab ins Gorxheimer Tal musste das Tempo wegen feuchter Straßen doch das eine oder andere Mal stärker reduziert werden.
Der letzte harte Anstieg hinter Oberflockenbach war noch einmal gesäumt von anfeuernden Zuschauern. Ein letzter Blick auf die Rheinebene, Richtung Ziel und dann ging es zurück nach Viernheim.
Spektakulär wie immer die Einfahrt mit Blick ins Stadion. Die ersten Athleten laufen gerade ins Ziel. In der Wechselzone schon viel Bewegung. Auch der zweite Wechsel lief gut, jedoch waren meine Beine doch schwerer als mir lieb war. Diese Radstrecke zollt Ihren Tribut. Dazu war die Luft drückend, es kündigte sich Regen an. Nach einem nicht ganz so zufriedenen dritten Abschnitt erreichte ich dann das Ziel. Auch Manuela, Maren, Regina und Nicole trafen bald darauf ein. Kurz vor Zielschluß kam dann doch noch der Regen und starke Böen, so daß sich das Stadion schnell leerte.
Wie in den vergangenen Jahren eine top organisierte und anspruchsvolle Veranstaltung die ich auch nächstes Jahr wieder mit in meinen Kalender aufnehmen werde.
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[Darmstadt, 17.08.2010 - S. Maltzahn] - Wer auch immer am Sonntag beim Frühstück aus dem Fenster geschaut hat, wird sicher nicht auf die Idee gekommen sein, sich aufs Rad zu setzen und eine kleine Runde durch den Taunus zu drehen… Während dieser Gedanken haben Anselm, Michi, und Sebastian eben dieses aber getan. Ok, nicht ganz freiwillig. Schließlich meldet man sich nicht zum Ironman70.3 an, erklärt diesen Wettkampf zum persönlichen Saisonhöhepunkt und überlegt sich dann beim „Frühstück“ doch nicht zu starten.
Wir kamen also um 7:30 Uhr bei regnerischen 15 Grad am Schiersteiner Hafen an. Das Regenradar und Wetterbericht hatten uns eine Stunde zuvor noch versprochen, dass der „leichte Regen“ gegen 8 Uhr aufhören würde. Wie wir sehen sollten - weit gefehlt!
Also noch das Rad aus dem Regenschutz gewurschtelt, Radschuhe und Handtuch unter der bereitgestellten Kiste versteckt und Helm gegen die Gewohnheit nicht „anziehbereit“ verkehrt rum auf den Lenker gelegt.
Das Schwimmen war relativ unspektakulär. Zumindest haben wir von dem zwischenzeitlichen Wolkenbruch nichts mitbekommen. Danach kurz gewundert warum Rad, Helm und Brille so nass sind und ab auf die klatschnasse Straße. Die ersten Kilometer von Schierstein über Eltville nach Kiedrich waren ungemein motivierend. Dank Rückenwind und grader Strecke konnten wir gut Fahrt aufnehmen. Wer die Strecke kennt weiß aber, dass man sich an dieses Gefühl nicht gewöhnen sollte, denn direkt hinter Kiedrich wartet der quälendste Berg der Strecke. Vom Veranstalter schlicht „Gnadenlos“ getauft. Die knapp 5km lange Steigung demotiviert unendlich. Die etwa gleichwertige Abfahrt ist normalerweise ein Lichtblick der Strecke… Aber nicht bei diesen Wetterverhältnissen! Nass bis auf die Haut –Ok ist beim Triathlon halt so- aber ohne Aussicht auf Trocknung.
Im Gegenteil: Kalter Fahrtwind und die suboptimale Straßenbedingungen sorgen für Erleichterung am Fuße des Berges. Das darauf folgende Wispertal sorgt unter normalen Augustbedingungen für etwas Erfrischung, gestern zum Glück nicht noch mehr. Danach der zweite lange Anstieg der Strecke nach Springen. Nicht ganz so gnadenlos aber auch kein Zuckerschlecken. Die neu asphaltierte Abfahrt zwischen Laufenselden und Breithardt sollte das zweite Highlight der Strecke werden. Griffiger, makelloser Asphalt und langgezogene Kurven versprachen bei den Tests viel Spaß am Renntag. Aber auch dieser Spaß fiel ins Wasser. Den letzten Anstieg „The Hammer“ haben wir dann dank tatkräftiger Unterstützung im Handstreich genommen. Die letzte Abfahrt ist bei trockenen Bedingungen schon halsbrecherisch und die Geschwindigkeit lässt sich nur mit schleifenden Bremsen bei 70km/h halten. Aber auch bei nasser, unebener Fahrbahn und nadelstichartigen Regentropfen ließ sich der ein oder andere zu einem 90 km/h Kamikazeflug hinreißen. Ich glaube wir waren alle froh als wir vom Rad runter und in trockene Laufschuhe schlüpfen durften.
Nicht dass das Wetter besser geworden wäre, aber auf den vier Laufrunden war der schlammige Pfad im Kurpark die einzige topografische Herausforderung. Die Zuschauer taten einem ein wenig leid, dass sie grade nass wurden. Dennoch waren viele Zuschauer an die Strecke gekommen und auch zu „fortgeschrittener Stunde“ hatte die Stimmung noch nicht nachgelassen. Der Zieleinlauf vor der Kulisse des Kurhauses durch das tosende Spalier der Zuschauer entschädigte uns schließlich für die besonderen Bedingungen. Diese Mischung aus Erleichterung, dass wir unversehrt angekommen sind, und dem Stolz die persönlichen Ziele trotz widriger Bedingungen erreicht zu haben, lassen uns sicher noch lange von diesem Wettkampf philosophieren!
[Darmstadt-Arheilgen, 10.08.2010, Joachim Hägele] - Morgens um sechs ist die Welt noch in Unordnung. So der Eindruck von Joachim Hägele, dem Spartenleiter Radstrecke für den Mühlchen-Triathlon. Ein Auto voller Schilder, das Stadion verschlossen, leichter Regen und bedrohlich dunkle Wolken über Arheilgen. Dann geht’s aber erst mal los mit Begleiter Michael zusammen, Aufstellen von Absperrungen, Beschilderung und Markierung der Strecke bzw. Gefahrpunkten nehmen gut anderthalb Stunden in Anspruch, zwischenzeitlich öffnen sich die Schleusen über ihren Köpfen immer wieder mal und die Blicke gehen etwas bang und zugleich hoffend nach oben.
Um 07:30 Uhr zurück am Stadion sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Da wo vor 90 Minuten noch alles vor sich hin schlummerte und keine Menschenseele weit und breit zu sehen war, ist nun schon richtig Leben in der Bude. Helfer wuseln von hier nach da, Absperrzäune werden errichtet, die Abholung der Startunterlagen läuft auf Hochtouren, die ersten Kaffeebecher und Kuchenstücke gehen über die Theke. Überall ruft‘s „Hast Du mal …“ oder „he, ich brauche mal …“.
Weitere zwei Stunden später stehen die üblichen Verkehrsleit- und Sperrschilder, die Wechselzone im Arheilger Mühlchen ist bestückt mit Rädern und sonstigem Equipment – 323 Athletinnen und Athleten im Alter von 8 bis 84 Jahren warten gespannt auf den ersten Startschuss.
Nicole Leder gibt ihn um 10:00 Uhr für die Jüngsten ab und die acht- bis elfjährigen stürzen sich ins Wasser. Zurückzulegen sind die Distanzen von 100 m Schwimmen / 2 km Radfahren / 400 m Laufen. Pia Rheindorf (AK 8/9 - ohne Verein - 11:57 min) und Delia Blaess (AK 10/11 – TSV Viernheim - 09:01 min) waren hier die schnellsten Mädchen, bei den Jungen setzten sich Len Adam Schoormann (AK 8/9 – SGA Triathlon - 11:28 min) und Thomas Ott (AK 10/11 – TV Langenselbold - 09:34 min) durch.
Kurze Zeit später starteten die Altersklassen von zwölf bis fünfzehn Jahren, die bereits Strecken von 300 m Schwimmen / 8 km Radfahren / 2,5 km Laufen zurückzulegen hatten. Die ersten Plätze in ihren Altersklassen belegten hier Tabea Sander (AK 12/13 – ohne Verein - 31:46 min) und Debora Figge (AK 14/15 - StartNet Team DSW '12 Darmstadt - 32:16 min) sowie Torben Koch (AK 12/13 – TuS Griesheim - 28:15 min) und Olaf Koch (AK 14/15 – TuS Griesheim - 26:30 min).
Über die längste Distanz am Start waren die Jedermänner und -frauen (ab sechzehn Jahren) - zurückzulegen waren 400 m Schwimmen / 16 km Radfahren / 4,5 km Laufen. Für dei Startschüsse zeichnete hier Petra Wassiluk vreantwortlich Den Gesamtsieg beim Arheilger Mühlchen-Triathlon holte sich Carolin Pratschker vom StartNet Team DSW '12 Darmstadt in 1:00:57 vor der Vorjahressiegerin Ira Wassermann vom Team Jung&Schön (1:01:14 Stunden) und Christiane Brand (SF Tria Rossdorf (1:01:46). Die Konkurrenz der Herren entschied Michael Waraus in 0:48:59 min für sich und ließ damit den leicht favorisierten Martin Dröll (StartNet Team DSW '12 Darmstadt, 0:49:52) sowie Philipp Hofmann (ebenfalls StartNet Team DSW '12 Darmstadt, 0:52:48) hinter sich.
Besonderen Applaus verdiente sich einmal mehr bei seinem 19. Start der älteste Teilnehmer Friedrich Emil Sennhenn (AK M80 - SG Arheilgen - 01:34:46) der erneut zeigen konnte, dass Triathlon ein Sport für alle Altersklassen ist.
Nach der Premiere im vergangenen Jahr fand auch 2010 wieder ein Bambinilauf statt, bei dem rund 20 Kinder zwischen drei und sieben Jahren den Applaus der Aktiven und Zuschauer erhalten und im Ziel freudestrahlend Medaillen in Empfang nehmen konnten.
So konnte das Organisationsteam um Karsten Heisch am Ende eines langen Tages dann auch ein rundum positives Fazit ziehen - strahlende Sportler, Zuschauer und Helfer hatten für die passende Stimmung gesorgt.
Der Dank der Organisatoren gilt auch in diesem Jahr den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den städtischen Ämtern, Einsatzkräften von Polizei, freiwilliger Feuerwehr Arheilgen, DRK Arheilgen und allen anderen Unterstützern und Sponsoren.
Alle Ergebnisse im Detail sind auf der Webseite der Triathlon-Abteilung unter www.sga-triathlon.de zu finden. Teilnehmer und Veranstalter dürfen sich bereits heute auf die 20. Auflage im Jahr 2011 freuen, Termin ist dann vsl. der 14. August. Zur Jubiläums-veranstaltung ist mit einigen Überraschungen zu rechnen, die Anmeldung soll bereits in diesem Jahr ermöglicht werden.
[Darmstadt, 02.08.2010 – Joachim Hägele]
Bei nun wieder hochsommerlichen Temperaturen gingen Triathletinnen und Triathleten der SG Arheilgen sowohl in der Region als auch etwas weiter entfernt an den Start. Beim Fischerfestlauf in Gernsheim behaupteten sich Katja Hallstein (0:53:13) und Thomas Renger (0:48:18) über 10 km. Ein Stück rheinabwärts starteten Maren Herrlitz, Sina Heß, Sabine Scheibner, Jörg Halstenberg, Nils Hermann und Dieter Liebich beim Mainzer Triathlon über die Distanzen 1,2 – 44 – 10 bzw. 0,6 – 22 – 5 und erreichten alle das Ziel. Deutlich längere Strecken zurückzulegen hatten Klaus Hoppe bei der Premiere des IRONMAN in Regensburg und auch Michael Schwalm und Joachim Hägele bei der Langdistanz-WM in Immenstadt.
Aufgrund der Fülle der Ergebnisse finden sich diese im Detail auf www.sga-triathlon.de.
Und auch auf den Monat Juli soll kurz zurückgeblickt werden, denn da waren die SGA’ler äußerst aktiv – nachstehend einige der Highlights:
Bereits am 04.07.2010 waren Miriam Wittek (14:28:54), Sabine Scheibner (14:28:54), Sibylle Goldammer (DNF), Jörg Halstenberg (10:49:45), Martin Lohfink (11:25:58), Peter Krichbaum (12:06:14), Nils Hermann (13:44:52), Bernd Schmirmund (14:57:50) und Karsten Heisch (DNF) beim IRONMAN in Frankfurt unterwegs.
Beim Pendant über die Distanzen 3,8 – 180 – 42,195 in Roth am 18.07.2010 finishten Oliver Schmidt (10:17:52) und Tom Götz (13:03:15) sowie eine Staffel in der Besetzung Theo Fernau / Katja Meyer / Thomas Renger nach 11:11:44.
Ebenfalls an diesem Wochenende gelang der Damenmannschaft in der 1. Hessischen Triathlon-Liga ein hervorragender 6. Platz (von 20) im Tagesklassement, der gleichzeitig eine Verbesserung auf Rang 11 in der Gesamtwertung mit sich brachte.
Und den Hamburg-Triathlon gestalteten Karsten Herisch, Alex Stellwag, Peer Hellwig, Michael Weiler und Martin Lohfink erfolgreich – insbesondere Martin mit dem 9. Platz (von 451) in der Alterklasse M45!
Am vergangenen Wochenende dann die beeindruckenden Leistungen von Manuela Pursch in Hofheim i. Unterfranken über die Mitteldistanz 1,9 - 76 - 20,4 mit Platz 3 aller Frauen nach 5:11:26 Stunden.
Fast zeitgleich erreichte Karsten Heisch beim Kuhseetriathlon in Augsburg über die Sprintdistanz (0,5 - 18 – 5) das Ziel nach 1:00:50 Stunde und errang damit den 10. Platz der Gesamtwertung sowie den 2. Platz in der Altersklasse M 45.
27.07.2010 - Michael Weiler hat einen schönen Bericht zum Hamburg-Triathlon geschrieben
22.07.2010 - Vier Tage nach dem Zieleinlauf Olis nächste Energieleistung => sein ausführlicher Bericht zum Nachlesen
12.07.2010 - Der ganz persönliche Weg von Nils zum IRONMAN - hier die ganze Story
[Darmstadt, 14.06.2010 - Guido/Jo]
Die Erstauflage des Heilbronner City-Triathlon konnte bei leichter Bewölkung und Temperaturen zwischen 18 Grad (Wasser) und 25 Grad (Luft) der Lokalmatador und Mitfavorit Sebastian Kienle für sich entscheiden. Für die 2 km Schwimmen – 67 km Radfahren – 15 km Laufen benötigte er knapp unter 3 Stunden und setze sich vor Andi Böcherer und Timo Bracht durch. In der Damenkonkurrenz siegte die IM Südafrika – Gewinnerin Sonja Tajsich vor Mignon Vatlach und Heidi Jesberger.
Wie bereits berichtet waren auch unsere Athleten Jo Hägele und Guido Götz mit am Start. Uns ist es gelungen den beiden im AfterRace Bereich noch ein kleines Interview zu entlocken:
Redaktion: „Guido und Jo, Herzlichen Glückwunsch! Den ersten City-Triathlon Heilbronn habt Ihr absolviert. Konntet Ihr Eure Erwartungen erfüllen?
Guido: „Ich bin total happy. Ich habe versucht beim Schwimmen und Radfahren etwas Puffer fürs Laufen zu lassen. Entsprechend konnte ich das Lauftempo über die gesamten 15 Kilometer halten. Und die vier Stunden sind ein Traumergebnis!“
Jo: „Klar, kann ich gar nicht anders sagen! Meine Taktik ging zwar nicht ganz auf – den Kontakt zur Führungsgruppe um Daniel Unger hatte ich so nach 10 oder 20 Metern schon verloren J – aber meine persönliche Zielzeit habe ich dann am Ende doch deutlich unterboten.“
Redaktion: „Wie beurteilt Ihr die Veranstaltung? Gab es die gefürchteten Ecken und Kanten die bei einer Premiere zu erwarten sind?“
Guido: „Es ist faszinierend, was hier auf die Beine gestellt wurde. Die Organisatoren haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Alle Helfer waren bestens motiviert, freundlich und hilfsbereit. Das Schwimmen im Kanal war Klasse, außer dem Landgang, den fand ich persönlich nicht so angenehm. Dann die selektive Radstrecke und eine tolle Laufstrecke mit prima Publikum, das mich über 15 Kilometer gepusht hat. Ich wüsste nicht, was ich kritisieren sollte.“
Jo: „Dem kann ich kaum etwas hinzufügen. Spannend war das Schwimmen im Kanal in jedem Fall – erst gegen und dann mit der Strömung, das gab eine ordentliche Differenz zwischen den ersten und den zweiten 1.000 Metern. Dass die Radstrecke quasi komplett gesperrt und richtig gut abgesichert war, hatte ich genauso wenig erwartet, wie Zuschauer auch noch im kleinsten Ort an der Strecke. Und das Runden-Laufen durch die Innenstadt vorbei an teilweise dicht geschlossenen Menschenreihen hatte schon was von einer richtig großen Veranstaltung.“
Redaktion: „Klingt richtig gut, wenn man Euch beide so schwärmen hört! Dann kann man mit Euch dort vielleicht wieder mal rechnen?“
Jo: „Gut möglich, mal schauen wie der Termin im kommenden Jahr reinpasst. Und wenn, dann am liebsten noch mit vielen, vielen SGA-lern mehr.“
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Zu Berichten und Video der "Heilbronner Stimme".
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http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/art16305,1864507
„Mittendrin statt nur dabei“ lautet das Motto am kommenden Sonntag beim 1. Citytriathlon in Heilbronn über die Distanzen 2 km Schwimmen – 70 km Radfahren – 15 km Laufen.
Der Veranstalter hat ein illustres Startfeld auf die Beine gestellt und so eröffnen um 09:45 Uhr in der ersten Startgruppe u. a. die IM EUROPE Sieger Nicole Leder und Timo Bracht sowie Weltmeister Daniel Unger diesen anspruchsvollen Wettkampf. Die Liste der 1. Startgruppe liest sich auch weiter wie ein kleines „Who-is-who“ der nationalen Triathlon-Elite: Heidi Jesberger, Sonja Tajsich, Sebastian Kienle, Andi Böcherer, Lothar Leder, Harald Feierabend, Fabian Eberhard und sicherlich noch eine ganze Handvoll weiterer Athleten.
In allerbester Gesellschaft geht somit auch Jo Hägele an den Start – Guido Götz folgt im zweiten Startblock mit sechs Minuten Abstand und wird sich zumindest mal an Jo’s Fersen heften.
Nach der Stimmung bei unseren beiden Athleten haben wir uns mal direkt erkundigt – Hier das ungekürzte INTERVIEW mit beiden.
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[Darmstadt, 27.05.2010 – Jo] - Am Freitag, 21.05.2010, war es geschafft – nach rund 1.280 km, verteilt auf acht Tagesetappen, passierten 21 TriathletInnen der SG Arheilgen mitsamt Begleitfahrzeugen die Stadtgrenze der polnischen Partnerstadt Płock und genossen den strahlenden Sonnenschein auf dem Rathausplatz.
Die seit 1991 bestehende Tradition der jährlichen Etappenfahrt in die Partnerstädte der Stadt Darmstadt führte in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal nach Polen – einschließlich eines Zwischenstopps in Freiberg i. Sachsen, ebenfalls Partnerstadt.
Start der diesjährigen Tour war am 13.05. – los ging’s mit 32 Aktiven und drei Begleitern, die sich um Gepäck und kulinarische Versorgung unterwegs kümmerten und in einmal mehr auch um die Aufrechterhaltung der Moral. Denn die ersten Tage waren mehr als durchwachsen, was das Wetter betraf, das Kaffeetrinken in sonnenüberfluteten Cafés fiel diesem zum Opfer. So blieb oft das Training der mentalen Stärke und das Erreichen des Etappenziels = Hotel hatte Vorrang vor dem Verweilen im fränkischen Land, dem Erzgebirge oder auch Vogtland. Dennoch, nach drei Etappen und rund 520 km war das erste Ziel erreicht und ein Ruhetag mit Stadtbesichtigung in Freiberg zu genießen.
Der zweite Teil der Tour über Görlitz -> Wrocław -> Czestochowa -> Łodz bis nach Płock wurde dann noch von 21 Aktiven in Angriff genommen. Die Landschaft wurde zunehmend flacher, das Wetter schrittweise besser und wie bei den Touren gewohnt kam auch die Kultur nicht zu kurz.
Ob es die trotz Regenschleiern prächtigen Kulissen der Stadt Wrocław (= Breslau) waren oder auch die Klosteranlage Jasna Gora mit der Ikone der „Schwarzen Madonna“ in Czestochowa – ein weltbekannter Wallfahrtsort - Zeit für Sehenswertes blieb genauso wie am darauf folgenden Tag in Lodz.
Die letzte Etappe von Lodz nach Plock fand in Begleitung von Triathleten aus unserer Partnerstadt statt, die uns nicht nur lotsten sondern zwischendurch auch alles Erforderliche in die Wege leiten konnten, um Ersatzfahrzeug und Reparatur für unseren mangels funktionierender Lichtmaschine liegen gebliebenen Bus zu organisieren.
Und dann war es soweit – Einfahrt nach Plock, 1.280 Rennrad-Kilometer von Darmstadt entfernt, bei strahlendem Sonnenschein und Jubelschreien!
Bleibende Eindrücke hinterlässt diese Tour besonders durch die fortwährend gute Laune – auch Durchschnittstemperaturen von 4° (!) und Dauerregen zum Trotz. Und ganz besonders durch den herzlichen Empfang in Płock, durch die Betreuung von Tomasz als Vertreter der Stadt und nicht zuletzt der dortigen Triathleten, die am Abschlussabend einen stimmungsvollen Grillabend für uns ausrichteten.
![]() Gute Laune unterwegs | |
![]() SGA am Ruppertshainer Berg | |
![]() Da schmeckt die Worscht | |
![]() Gruppenbild ohne Herren |
Wie immer seit gefühlten 97 Jahren feierte Michael auch in diesem Jahr seinen Geburtstag pünktlich zum 1. Mai nach und lud zur traditionellen Radausfahrt "Rund um "Rund um den Finanzplatz Eschborn Frankfurt"" [dieser furchtbare Titel des Radklassiker-Nachfolgers "Rund um den Henninger Turm" musste nun einfach mal ausgeschrieben werden...]. Den Flair vergangener Jahre hat das Rennen definitiv nicht mehr, übrig geblieben sind allerdings die teilweise komplett gesperrten Straßen, die wir uns auch gestern zunutze machen und teilweise richtig autofrei radeln konnten.
Und auch auf eines ist weiterhin Verlaß - die Route legt sich wie in den vergangenen Jahren größtenteils von selbst im Verlaufe des Tages fest, sogar weiträumige Umfahrungen des Frankfurter Stadtgebietes halfen hier nicht weiter - nördlich des Mains ist einfach kein SGA-Revier .... Aber der guten Stimmung auf den 140 km durch den Taunus hats keinen Abbruch getan, den ein oder anderen Anstieg erklommen wir knapp vor dem U-19 bzw. Profirennen, was bei kleinen Bergsprints schon mal etwas Stimmung auch bei den Zuschauern aufkommen ließ.
Kleiner Wermutstropfen: Die bis auf ungefähr sieben Zuschauer menschen-, kuchen- und bratwurstleere Billtalhöhe! Aber am Ruppertshainer schmeckte sie dann auch und so wird's wohl auch 2011 wieder "Rund um "???" " heißen.
Und am SONNTAG? Da war neben Frühstück & Hausputz „nur“ noch die Rückfahrt nach Darmstadt angesagt. Bei weiter steigenden Temperaturen war auch diese wieder geprägt von guter Laune und einfach toller Landschaft.
Wen es nicht auf direktem Weg nach Darmstadt zog, der fuhr über einen sensationell kleinen aber feinen „Pass“ bei Rimhorn, der den Meisten noch unbekannt war. Anschließend entlang der Mümling bis kurz vor Michelstadt, um dann über Steinbach und Steinbach ins Mossautal zu gelangen. Quasi die Strecke vom Samstag kreuzend ging’s dann über Unter-Ostern und Reichelsheim weiter nach Groß - Bieberau zum letzten „Eisbecher-Stopp“.
Anschließend begannen die bekannten taktischen Spielchen, so dass es einmal mehr zum freundschaftlichen Ortsschildsprint kurz vorm Oberfeld kam. Als Sprinterfuchs kam heute Bernd zum Zuge, der Theo nach dessen frühzeitigem Antritt noch abfangen konnte – keine Chance diesmal für Jo, dem am Ende einige Meter fehlten ….
Und damit war es mal wieder gelaufen
das Rad-Wochenende der SGA
Warum in die Ferne schweifen?
wenn das Gute liegt so nah!
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Die TOUREN zum nachfahren:
Samstags klärte sich die Frage „wer kocht Kaffee“ wie vom Autor vermutet: Da Karsten schon im Trainingslager auf Zypern frühmorgens mit 6 – 7 Tassen Kaffeekonsum punktete, bevor Peter und Jo überhaupt zum Frühstück erschienen, konnte es eigentlich nur einen geben, der diese heroische Aufgabe übernahm – inkl. Brötchen kaufen mit Bernd (da gibt’s doch ’ne Sendung im Fernsehen, oder?).
Nun denn, gestärkt von Müsli, Appenzeller Käse und frisch eingeflogenem transsylvanischem Bärenschinken („BRWNOW“ – „Was meinst Du Alex?“ – „BRWNOW“ – „???“ – „Bruno!“ – „Ahh“) ging’s dann aus dem schattig gelegenen Domizil auf zur Königsetappe – nach drei Minuten der erste (und einzige!) Pannenstopp des Wochenendes – nach Thomas kurzer Einlage des Schlauchwechselns dann aber zügig weiter – bis nach ca. vier Kilometer gestoppt werden musste, um Armlinge und ähnliche wärmende Utensilien schnell in die Trikottaschen zu stopfen. Auf dem Weg Richtung Vielbrunn klinkten sich dann die ersten vier von sechzehn aus der großen Gruppe aus. Weitere sollten und wollten (!) folgen. In Preunschen war die erste Bergwertung des Tages geschafft – über immer wieder leichte Steigungen und grüne Landschaften ging’s meist verkehrsarm weiter ins weltberühmte Strümpfelbrunn. Kurz darauf war in Oberdielbach die Zeit für die nächsten vier gekommen sich eine andere Route für die Rückfahrt zu suchen. Fast gescheitert schien die Suche nach einem noch gemeinsam zu genießenden Kaffee als sich wie aus dem Nichts am Straßenrand ein kleiner und privater „für einen guten Zweck – Flohmarkt“ auftat – klar, dass man hier auch ordentlich Kaffee ausschenkte und uns selbstgebackene Kuchen vom Feinsten auftischte. Stück und Tasse je 1,- € - ebenso klar, dass wir den guten Zweck dann auch noch unterstützten. Eine klassische Win-Win-Situation und das bei 24° C.
Links weg führte die Streckenführung nun die „letzten“ acht – leider nur bis auf die nächste Kuppe hinauf, dann gaben Jörg’s Sperrklinken plötzlich und gemeinerweise den Geist auf. Gut, dass er es einfach bergab nach Eberbach rollen lassen konnte, sich auf sein Zweitrad zuhause besann, den Zug nach Darmstadt bestieg und pünktlich zum Abendessen mit neuem Rad wieder in Breuberg aufschlug!
Die nun verbliebenen sieben erreichten in Windeseile den Neckar, querten diesen erfolgreich auf ihren Rädern und machten sich über Neunkirchen, Schwanheim und Schönbrunn auf die 20 km lange Schleife südlich des Flusses, um diesen bei Hirschhorn erneut zu erreichen und wieder in Richtung Breuberg zu queren.
Als sich dann die Frage „über Finkenbach oder Rothenberg“ stellte, kam was kommen musste – die nächste Trennung stand an – Tom & Theo verließen uns und als Quintett zogen wir weiter unsere Bahn durch die Landschaft, kehrten in Güttersbach nochmals ein, um uns an Odenwälder Kuchen und Wurstplatten zu laben (Dank an Helmut Helwing für die Runde Kaffee!) und so gestärkt vergingen die letzten Kilometer durch Mossau- und Brombachtal fast wie im Flug – 155 km und 2.000 hm waren geschafft. Auch eine völlig überraschend vom unbekannten Mannschaftskollegen mit Sprudel(!)wasser gefüllte Trinkflasche konnte die schnellen Fünf nicht stoppen – [Bernd: „Mir fällt gerade auf, dass ich der Einzige bin, der nicht in der Seniorenmannschaft starten darf“ – Jo: „Dafür hältst Du Dich aber ganz gut“].
Na, und das eigentliche Highlight war dann die kulinarische Verwöhnung durch Theo’s Freunde Ralf & Susanne, die in der Küche den Takt angaben und mit fantastischen Koteletts auf mediterraner Sauce und Kartoffeln zu überzeugen wussten – auch Euch beiden nochmals HERZLICHEN DANK!
[Darmstadt, 26.04.2010 – Jo] – Gutes Wetter schafft gute Laune – oder umgekehrt? Wie auch immer die Abhängigkeiten sind, fest steht: Die Gesichter der SGA’ler und die lang ersehnte Frühlingssonne standen sich am Wochenende in punkto Strahlkraft in Nichts nach.
Zum zweiten Mal nach 2009 wurde das „Georg-Verst – Selbstversorger – Heim“ des Odenwaldklubs kurzerhand zum Trainingslager umfunktioniert und war Basis für drei Tage intensiven Radfahrens aber auch Ort kulinarischer Genüsse und diverser gesellschaftlicher Spiele & Diskussionen.
Der Freitag stand erst einmal im Zeichen der Anreise. Je nach Lust & Laune oder auch dem widrigen Umstand „… muss noch schaffe …“ Rechnung tragend, gestaltete sich diese für einen Großteil bereits in Form einer 145 km Anfahrt. Nach mehr oder minder flachem Beginn über Eppertshausen -> Radheim -> Sulzbach am Main war der Spessart zügig erreicht und nach erster Kaffeepause schlichen sich Höhenmeter um Höhenmeter ins Profil. Über Faulbach wurde der östlichste Punkt Breitenbrunn und kurz danach der Main bei Stadtprozelten erreicht. Flach weiter ging’s nur wenige Kilometer am „Rhei… äh der Bach“ --- „Tom, das ist der Main!“ entlang – bevor dann zwischen Mönch- und Schmachtenberg der höchste Punkt erreicht war. Die nächste rasende Abfahrt konnte in der Gewissheit in Kürze vor riesigen Eisbechern sitzen zu können („Zwei Kugeln Joghurt, bitte“ – „Oh, das ist gerade aus.“ – „Dann bitte Malaga!“ – „Äh, tut mir leid, das gibt’s auch gerade nicht….“ – „Okay, ich schau dann mal….“) absolviert werden – Wörth am Main war erreicht. Die Hügel der letzten Kilometer waren frisch gestärkt dann kein Problem mehr – die Vorfreude auf’s Abendessen stellte sich aber schlagartig ein.
Alle die nicht so früh los konnten, waren bereits nach 40, 80 oder 100 km eingetrudelt, so dass auch die „Koch – Action“ unter Theo’s Anleitung starten konnte – Selbstversorgung im ursprünglichen Sinne – Team-Work ganz nebenbei und: Theo nochmals vielen Dank fürs Einkaufen! Und für leckere Pasta mit Tomatensauce in unzähligen Schärfegraden.
[Darmstadt, 19.04.2010 – Guido Götz] - Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel, findet der Start zum Marathon und Halbmarathon statt. Die ersten Kilometer fliegen förmlich vorbei. Schmale Gassen mit jubelnden Zuschauern in Fenstern und Hofeinfahrten. Im Wechsel dazu Weinlagen und Blick über die Rheinebene bis zur Bergstraße; der Heimat, die im Dunst nur schemenhaft zu erkennen ist.
Bei Kilometer 9 teilt sich die Strecke für Halbmarathon und Marathon. Es wird ruhiger auf der 42 Kilometer - Strecke. Bis nach Bad Dürkheim läuft bei mir alles rund. Es bleibt Zeit für den einen oder anderen Smalltalk, den Blick über die Rheinebene und entlang der Weinstraße. Ein Teil der Laufstrecke kenne ich aus der letztjährigen Teilnahme am Maxdorf-Triathlon.
In Bad Dürkheim wird es etwas winklig, was es schwerer macht den Rhythmus zu halten. Am Kontrollpunkt bei Kilometer 21.1 ist noch alles Bestens. Auf dem Rückweg müssen noch fast die Hälfte der knapp 500 Höhenmeter überwunden werden. Das zollt seinen Tribut. Und wie immer beginnt bei Kilometer 30 der Marathon erst so richtig. Die Steigungen müssen von Bein und Kopf überwunden werden. Immer noch ist die Stimmung an der Strecke gut. Immer wieder Anfeuerungsrufe und Motivationshilfen die den Gedanken an Aufgeben nicht zu lassen. Den Rieslingschwamm schlage ich aus. Der wäre nicht sehr hilfreich. Mit dem ständigen Wechsel des Laufstils von Bergauf in Bergab, wechselt auch der Schmerz zwischen Oberschenkelinnen- und Außenmuskulatur. Die letzten Steigungen bewältige ich mehr in strammen Gehen als in Laufen. Lasse mich zum Schluss vom Publikum bis an das Haus der Weinstraße treiben und komme mit exakt vier Stunden und wenigen Sekunden ins Ziel. Zunächst noch etwas enttäuscht nicht meine Wunschzeit erreicht zu haben, wird mirin anschließenden Gesprächen schnell klar, dass bei diesem Profil gerne 10 – 15 Minuten zugerechnet werden können. Selbst der Sieger liegt 17 Minuten unter seiner Bestzeit in der Ebene.
Diese Veranstaltung kann ich jedem empfehlen der Interesse an einer anspruchsvollen und reizvollen Strecke hat. Vielleicht bin ich ja 2012 wieder dabei. Dieser Marathon findet nur alle zwei Jahre statt, sozusagen im Wechsel mit dem Maxdorf-Triathlon.
[Darmstadt, 18.04.2010 - Oli Schmidt]
Mit dem diesjährigen Sprint-Duathlon des RSC Reinheim läuteten Dagmar Backes, Manuela Pursch, Michael Maurer, Jörg Halstenberg und Oliver Schmidt ihre Multi-Sportsaison 2010 ein. Zusammen mit 206 anderen Athletinnen und Athleten bewältigten sie je eine selektive 5 km-Laufrunde mit einem anspruchsvollen Anstieg über die ersten anderthalb Kilometer zu Beginn und Ende des Wettkampfes und eine dreimal zu durchfahrende 11 km-Radrunde über Hundertmorgen, Kühler Grund und Groß-Bieberau. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Bei strahlendblauem Himmel und wenig Wind stiegen die Temperaturen schnell von kühlen 8°C auf milde 16°C, was die Auswahl der richtigen Wettkampfbekleidung zu einer zusätzlichen Herausforderung werden ließ.
Aber offenbar hat jeder SGA'ler die richtige Entscheidung getroffen, denn die in diesem sehr ambitionierten und hessenweit hochkarätigen Starterfeld erkämpften Ergebnisse können sich sehen lassen. Michael ließ es richtig krachen und erreichte bei seinem Duathlon-Debut den 54. Rang von 182 Männern mit einer sehr guten Zeit von 01:39:14. Dagmar, Jörg und Oliver überzeugten ebenfalls mit einer Gesamtzeit von 2:22:27 (22.Rang), 1:46:21 (92.Rang) bzw. 1:48:34 (101.Rang).
Überschattet wurde der ansonsten hervorragende Saisonauftakt durch Manuelas schweren Radsturz, bei dem sie sich Verletzungen an Kinn und Auge zugezogen hat, die in den Kliniken in Darmstadt und Eberstadt versorgt wurden, so dass sie glücklicherweise auch schon wieder zuhause ist!
Manu, wir wünschen dir an dieser Stelle alles Gute und baldige Genesung!
[Darmstadt, 18.04.2010 - Thomas Renger] Für den 2. Platz von 15 in der M55 und den 17. von 98 bei den Männern haben heute 1:44:01,1 gereicht. Das sind 1:41:50 für die echte Halbmarathondistanz, was impliziert, dass das Rennen nicht über 23K, sondern (nach meiner Uhr und der Analyse der Streckenmarkierungen) nur ca. 21,6K waren. Ich bin's aber zufrieden und liefere hernach (m)einen Kurzbericht.
In der Tat eine nette Strecke im Naturpark Hochtaunus. So viel Entspannung wie vor dem Start in Emmershausen war nie. Eine Stunde Wartezeit nach Bustransfer aus Weilburg in kühler, frischer Luft (so 5°C), ein wolkenloser Himmel (ohne Kondensstreifen!) und genügend Gebüsch fürs letzte Geschäft (vier saubere Dixis gibt's aber auch). Die ersten zwei Kilometer geht's noch konstant bergab, dann aber wider Erwarten reichlich Achterbahn, bis der Weiltalweg ab etwa der Hälfte der HM-Distanz auf einer alten Bahntrasse mit ausgeglichener Gradiente verläuft. Der Schlussläufer der besten Marathonstaffel schoss dann irgend wann vorbei, ansonsten kamen die 42km-Läufer (ob solo oder Viererteam) erst nach mir ins Ziel. Dort hatte sich die Luft binnen zwei, drei Stunden auf sagenhafte 18°C erwärmt, was auf den letzten Kilometern durchaus spürbar war. Fazit: Dieses Rennen kann man ruhig mal mitmachen, aber Obacht: Die 23K-?-Kurzdistanz war heuer angeblich eine Ausnahme wegen des harten Winters, der einigen Marathoni (so vermutete der Veranstalter) nicht genügend Trainingszeit bot.
[Mühltal, 06.04.2010 - Nils & Sabine] - Et kütt wie et kütt…sagt der Kölner!
Sehr kurzfristig sprang ich für einen erkrankten Freund beim Radklassiker Rund um Köln ein. Weil die Bine Ostermontag eben nicht alleine verbringen wollte…stand sie dann ruckzuck auch auf der Startliste.
Ostersonntag 11:00 Uhr Start für die Jedermänner auf der 68 KM Strecke, die ersten Kilometer kreuz und quer durch Köln deuteten schon auf einen ziemlich harten Tag hin.
Das Tempo war von Beginn an „mörderisch“ und ging es dann auch raus aufs Bergische Land.
Ich war eigentlich der Meinung, dass die Strecke eher flach ist, was sich aber schnell als nicht richtig herausstellte. Und so ging es Welle rauf Welle runter, zwischendurch 2 x richtige „Laktatmühlen“.
Der zweite Klopper ist eine 500 m lange extrem steile Rampe mit Kopfsteinpflaster, an deren Gipfel Volksfeststimmung herrschte und die Zuschauer sich an den schmerzverzerrten Gesichtern der Teilnehmer erfreuten.
Sehr positiv zu erwähnen ist, dass sich die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer sehr sportlich und fair verhalten hatte. Stürze gab es zum Glück nur sehr wenige.
So kamen auch wir zwar völlig am Ende aber glücklich ins Ziel.
Alles "Offizielle" zum Rennen unter http://rundumkoeln.de
[Alsbach-Hähnlein, 29.03.2010 - Guido Götz] - Auf der Marathonstaffel fiel mir der Flyer „1.Bergcross Mörfelden-Walldorf" auf. Sofort manifestierte sich die Frage „Berglauf? In Mörfelden? Ja wo ist denn da ein Berg?“.
Die ehemalige Mülldeponie war dann des Rätsels Lösung. „Auf die Platte“ in Wiesbaden war ausgebucht, also habe ich mich für den Bergcross angemeldet.
Dann der Wettkampftag. Gegen Mittag fängt es an zu regnen und scheint nicht aufhören zu wollen. Egal sag ich mir, dann gibts heute Strongmanfeeling. Aber als ich eine halbe Stunde vor Start meine Startnummer abhole ist es von oben trocken. Aufgrund des Wetters und der daraus folgenden geringen Teilnehmerzahl hat der Veranstalter verständlicherweise auf elektronische Zeitmessung verzichtet. Der Start erfolgt bei 31 Teilnehmern sehr familiär und fair am Fuße der künslich erschaffenen Erhebung. Nach ca. 500 Metern geht es in die erste Rampe. Auf Wirtschaftswegen mit Pfützen, Senken, Ablaufrinnen kämpfe ich mich in Serpentinen das erste mal nach oben. Anschließend wieder bergab, eine halbe Runde um den Berg und wieder hoch. Von der Spitze geht es nochmal ein kleines Stück bergab bevor es zum Endspurt in eine richtig hübsche Abschlußrampe geht.
Im Ziel auf der Bergspitze haben wir Aussicht auf Frankfurt, Taunus, Odenwald und Pfalz. Hoffen wir dass für nächstes Jahr einige Teilnehmer hinzu kommen. Wäre schade wenn es keine Wiederholung gäbe.
Bilder gibt es unter http://www.lg-mw.de/2010/album/bergcross/index.htm Leider ist das neue SGA Laufshirt nicht zu erkennen.
[Egelsbach, 14.03.2010 - MaK] Der Frühling läßt auf sich warten – die SportlerInnen der SGA-Triathlon-Abteilung jedoch nicht. Beim 8. Frankfurter Halbmarathon mit Start vor der Commerzbank-Arena gingen Manuela Pursch, Karsten Herisch und Michael Weiler die 21,1 km lange Strecke durch Frankfurts Süden, entlang des Mains und zurück mit Ziel in der Arena an. Alle drei Arheilger liefen ein beherztes Rennen, konnten aber natürlich das hohe Tempo der kenianischen Laufasse nicht mithalten.
Manuela Pursch und Michael Weiler nutzten die Winterlaufserie in Jügesheim zur Vorbereitung. Pursch zeigte sich mit Platz 5 ihrer Alterklasse nach überstandener Erkältung in 1:38:44 Stunden zufrieden. "Es lief gut, wenn ich auch in Höhe des Mains ein Tief hatte. Aber wir sind an der Klinik vorbeigekommen, in der ich vor ein paar Jahren wegen einer Bänder-OP stationär gelegen hatte. Mit den Gedanken an damals ging es mir doch gleich besser" witzelte sie. Der frisch gebackene Vater Herisch bestritt den Lauf in 1:36:54 ohne große Vorbereitung aus dem Training heraus, immerhin Gesamtplatz 560 unter 2694 männlichen Startern. Michael Weiler folgte in 1:44:38.
Die doppelte komplette Marathondistanz über 42,2 km bestritten Martin Lohfink und Thomas Renger beim 35. Bienwald-Marathon rund um den Kandel bei Freiburg. Lohfink (3:28:31h) und Renger (3:33:01) hielten stets Sichtkontakt, einerseits durch den geringen Zeitabstand, andererseits boten die beiden Wendepunkte der Strecke stets gute Möglichkeiten der Orientierung. Für Renger reichte die Endzeit mit Platz 9 zu einer Top-Ten-Platzierung, Lohfink beendete den langen Lauf als 57. der M45.
Das nächste Rennen findet bereits am nächsten Samstag mit dem Crossduathlon-Stockstadt statt, dann auch wieder mit Manuela Pursch am Start. Weitere Ergebnisse wie üblich hier.
Der TSV-Dudenhofen lud zum Start des 6. Rodgau Duathlon 2010 über 3,4 - 23 - 3 km (Laufen-Rad-Laufen). Am Start blieb es zunächst trocken, jedoch tat die sehr aufgeweichte Strecke durch Wald und Wiesen ihr Übriges, um den 229 Sportlern dennoch von unten die erwartete Nässe samt Schlamm entgegen zu schleudern.
Umso stärker der Auftritt der beiden Triathletinnen. Manuela Pursch siegte in ihrer Altersklasse W30, auch wenn sie im Ziel haderte: „Es war zu weich, der Unterschied in den Rädern zu gross. Viele waren mit einem leichten Crossrad unterwegs, mein MTB-Hobel war zu schwer. Daher habe ich mich nur auf mich konzentriert und weniger auf die anderen Frauen geachtet. Umso schöner, dass Platz eins unerwartet rausgesprungen ist.“
Mit der tagesschnellsten Frau (W25 – 1:10:28 Stunden) konnte beide Arheilgerinnen nicht mithalten, dennoch erzielten beide sehr ansprechende Endzeiten. Pursch behauptete sich in 1:22:58h, Backes finishte in guten 1:44:32h und belegte damit Platz 15 der TW 45.
Nach dem Neueintritt in die Abteilung seit Jahresbeginn lassen die Ergebnisse von Backes für die frische Saison sicher einiges erwarten. Tief Xynthia kam zum Glück zu spät. Beide Sportlerinnen waren bereits geduscht.
Nächstes Rennen für die Triathletinnen ist der 8. Halbmarathon Frankfurt am 14. März.
Langlauf-Wochenende in Oberhof[Darmstadt, 25.02.2010 - Guido] - SGA - Triathlon Langlaufwochende Oberhof 2010 Langlauf, das war das mit den schmalen Ski, Stöcken und den Loipen. Soviel wußte ich und das sollte für eine Anmeldung zum Langlaufwochenende ausreichen. Am letzten Donnerstag im Januar fand ich mich nach Feierabend am Hauptbahnhof in Darmstadt ein. Mit mehr oder weniger bekannten Gesichtern ging es dann los Richtung Aschaffenburg. Nach einer kurzen Wartezeit ging es von Aschaffenburg weiter nach Würzburg. Dort stand der Anschlußzug schon bereit und wir konnten die halbe Stunde Wartezeit im warmen Zug verbringen. Im Dunkeln kamen wir dann endlich am Bahnhof Oberhof an. Schneemassen lagen auf Dächern und Bäumen und immer noch fielen dichte Flocken. Mit dem Bus wurden wir bis vor die Hoteltür gebracht. Einchecken, Auspacken, Begrüßung der bereits mit dem Auto angereisten Teilnehmer bei einem Bierchen an der Hotelbar, Schlafen. Am nächsten Morgen ausgiebiges Frühstück am reichhaltigen Buffet und anschließend zum Skiverleih. Der Blick aus dem Fenster und die seit dem frühen Morgen aktiven Schneefräsen garantieren gute Schneeverhältnisse und wenig Sicht. Aber wir sind ja zum Langlauf hier, also sind die Schneeverhältnisse relevanter. In meine Winterlaufsachen eingemummelt treffe ich die anderen auf dem Hotelparkplatz. Ich habe mich für den klassischen Langlaufstil entschieden und nach wenigen Schritten komme ich immerhin vorwärts. Mangelndes Gleitverhalten kompensiere ich über Kraft, und dank guter Kondition kann ich das auch die drei Tage durchhalten. Volker nimmt sich meiner an und wir bewältigen das erste Stück bis zum „Grenzadler“ einer Verpflegungshütte. Bei der ersten Abfahrt mach ich auch die ersten direkten Erfahrungen mit Schnee und Schwerkraft. Vom Grenzadler begleiten mich Volker und Oli bei meiner ersten Runde in der Loipe und gegen Mittag treffen wir den Großteil der Teilnehmer wieder im Grenzadler. Die durchgeschwitzten Oberteile werden durch frische aus dem Rucksack ersetzt. Danke Karsten für den Tipp entsprechend Kleidung mitzunehmen. Danach geht es weiter mit einer Runde durchs Biathlon Stadion. Anschließend noch eine große Schleife, bei der mir der Verdacht aufkommt, dass meine Skier mal gewachst werden müssten. Erschöpft und zufrieden, erreiche ich nach meinem ersten Langlauftag mit ca. 23 Kilometern das Sporthotel in Oberhof. Auf die Sauna verzichte ich und döse nach einer ausgiebigen Dusche bis zum Abendessen. Nach dem reichhaltigen Abendbuffet stürmen einige die hauseigene Bowlingbahn. Meine Arme fühlen sich nicht so an, als wollten Sie noch Kugeln rollen lassen und ich schließe mich der Kartenrunde an um fleißig Hornochsen zu sammeln. Nach Studium der Loipenkarte beschließen Oli und ich am Samstag Richtung Schmücke aufzubrechen. Da wir nicht die einzigen sind, die in diese Richtung unterwegs sind, laufen wir in einer größeren Gruppe los. Volker kehrt irgendwann um, da er am Nachmittag mit einigen anderen einen Skatingkurs besucht. Wir bleiben bei dem Rest der Gruppe, erreichen Schmücke und drehen eine Runde um den Finsterberg. Ich bin froh am Morgen noch beim Verleih die Ski getauscht zu haben. Diese gleiten jetzt wesentlich besser. Immer wieder erhalte ich wertvolle Tips von meinen Begleitern. Gegen Mittag besuchen wir wieder eine Hütte und so langsam merke ich die Erschöpfung. Die letzten Kilometer überstehe ich gefühlt nur noch aus reinem Überlebenswillen. Immer wieder muss die Gruppe auf mich warten und wenn ich dann wieder bei gefahren bin, geht es gleich wieder weiter. Ich bin müde, erschöpft, die Oberschenkel brennen, die Schulter schmerzen und endlich erreichen wir „das Rondell“ und damit sind wir kurz vorm Hotel. Jetzt noch mal alle Kräfte für den letzten Anstieg mobilisiert und dann haben wir es nach insgesamt 33 Tageskilometern geschafft. Während einige diesen Abend auf der Apres-Ski-Party verbringen, entscheide ich mich wieder für die Hornochsenrunde. Die Rückreise erfolgt auch wieder ohne Probleme und die Wartezeiten werden durch angenehme Gesellschaft kurzweilig überbrückt. Gegen 22:00 Uhr bin ich zu Hause und froh darüber für den nächsten Tag noch Urlaub zu haben. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei und ich will meine eigene Langlaufausrüstung! Besonderen Dank möchte ich noch mal an Volker los werden, der mit seiner Geduld dafür sorgte, dass ich weder Spaß noch Anschluß verliere und natürlich Stefan für die Organisation. Mein persönliches Fazit: „Wie schön, dass es bei der SGA Triathlon nicht nur um Wettkämpfe sondern auch um das gemeinsame Erleben geht!“ Guido
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![]() Impressionen aus dem Bürgerpark |
[Darmstadt, 31.01.10 – Jo] Ski & Rodel gut!
Während ein Großteil der Abteilung an diesem Wochenende zum traditionellen Langlaufwochenende in Oberhof / Thüringen weilte und auf schmalen Latten durch die tief verschneite Landschaft zog, ging es für fünf Aktive der SGA am Sonntag Mittag erst ins warme Wasser des Nordbads und im Anschluss durch den reichlich mit Schnee bedeckten Bürgerpark.
Beim 5. Swim & Run des DSW galt es für Sabine Scheibner, Nils Hermann, Jörg Halstenberg, Michael Schwalm und Jo Hägele 500 m zu schwimmen und gut eine Stunde später im Jagdstart mit den Rückständen bzw. Vorsprüngen aus dem Schwimmen auf die 5,2 km lange Laufrunde zu gehen.
Punkt 12 Uhr am Start die Senioren Michael und Jo. Michael erwischte einen der Bahnen in der Mitte und platzierte sich nach 09:59 Min. als 24. von 36 Senioren. Jo auf Bahn 1 am Rand unterwegs lieferte sich vom Start weg ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Athleten aus Krofdorf, schlug am Ende knapp mit zwei Sekunden Rückstand als Zweiter in 08:04 Min auf seiner Bahn an und belegte mit dieser Leistung nach dem Schwimmen Platz 11. So wurde er auch knapp zwei Minuten vor Michael auf die Laufstrecke gelassen, musste aber spätestens in der zweiten Runde seinem läuferischen Trainingsrückstand Tribut zollen und Einen nach dem Anderen vorbeilassen – auch Michael, der die zweite Überquerung des Bürgerpark – Hügels erst zum gemeinsamen Foto und dann zum Vorbeiziehen nutzte. Am Ende hatte Michael sich dank läuferischer Klasse (22:48 Min) auf den 16. Platz der Gesamtwertung nach vorne geschoben – Jo rettete nach 26:00 Min Laufzeit noch den 24. Platz ins Ziel.
Die Altersklassen – AthletInnen Sabine, Nils und Jörg gingen zeitversetzt 30 Minuten später ins Wasser. Mit etlichen Startern weniger als bei den Senioren waren hier meist nur drei, vier AthletInnen auf einer Bahn unterwegs, Jörg in einer ausgeglichen besetzten Gruppe, in der alle fast zeitgleich anschlugen – Jörg hatte aber nach 08:16 Min die Nase knapp vorn. Auch Nils zeigte mit 08:51 Min eine starke Schwimmleistung, da ist in der Zukunft sicher noch einiges zu erwarten. Sicherlich die stärkste Konkurrenz erwischte Sabine, musste sich gegen durchweg erfahrene Schwimmerinnen beweisen und meisterte diese Aufgabe in 11:20 Min. Auf der Laufstrecke konnten alle drei ihre Platzierungen nach dem Schwimmen halten (Jörg 21:29 min – Gesamtrang 14 von 23 / Nils 24:36 min – Gesamtrang 19 von 23 und Sabine 32:14 min – Gesamtrang 11).
Spaß hat’s gemacht, Sina sorgte an der Strecke für zuverlässig tolle Fotos und Stimmung und 2011 geht’s dann zur 6. Auflage vielleicht wieder durch einen winteridyllischen Bürgerpark.
Einen Überblick über die Ergebnisse im Einzelnen gibt’s wie gewohnt hier.